Von Lisa F.


Eine kleine Wochenend Geschichte vom Verzeihen!
Waldschule....
Guten Morgen liebe Kinder!
Gestern wurde die Wildsaumama "Perle" von einer Eichel getroffen, die Eichhörnchen Rottraut in ihrer Gier ins Nest warf. Sie wollte so viel es ginge schon einmal für die Winterzeit sammeln. Dabei verfehlte sie das Ziel und traf mit voller Wucht die Wildsaumama am Kopf.... Es war keine schlimme Verletzung, lediglich eine kleine Beule über der Schnautze.... doch Wildschwein Perle war "not amused" .... nun, sie ist Engländerin und kommt aus den Sherwood Forest .... Zwangsheirat nach Deutschland .... der Ururgroßvater kannte Robin Hood persönlich .... naja das ist eine andere Geschichte .... nun zurück zum eigentlichen Lernstoff.
Also, da sich Rottraut die Verursacherin dieses Schadens schnell verkrümelt hat und der nicht vorhandene Anstand, leider keine Entschuldigung zeigte, ist Mama Wildschwein über so viel Frechheit total verärgert .... kündigte die Freundschaft Gnadenlos und verkündete, nie mehr mit Eichhörnchen Rottraut zu reden .... ich werde es nie verzeihen waren ihre Worte als sie ins Dickicht zurück ging ....
Das war ein Beispiel wie es nicht sein soll .... denn liebe Kinder stellt euch vor "Verzeihen" ist ein Tier ..... ein wunderschönes kuscheliges süßes Tier .... wenn man es streichelt hat man noch etwas Angst, denn es könnte ja nicht echt sein .... doch so langsam spürt man das es einem Gut tut .... Trotzdem müßt ihr wissen das Verzeihen erst einmal der "Wut" ein Zimmer in ihrem Haus vermietet hat ....
Nach Tagen oder gar Wochen, manchmal sogar Jahren, braucht die Wut es nicht mehr .... so hat die Wut es weiter Untervermietet an ,,Egal ''.... dieser wieder weiter an "Scheißegal" und am Ende erhält "VERZEIHEN" wieder das Zimmer zurück, denn es wird nicht mehr gebraucht .... Ihre Schwester "LIEBE'" hat Verzeihen versprochen immer für sie da zu sein ......und wir hoffen das Wildschwein Perle es bei Rottraut dem Eichhörnchen ebenfalls kann.
So .... nun geht in die Welt .... und immer daran denken "Verzeihen" ist schön, auch wenn es manchmal schwer fällt .....

P.S. .... doch die Moral von der Geschicht .... verzeihen kann man meißtens, vergessen aber nicht !

Die Weisheiten des kleinen Clownfisches von Lisa F.


Selma ist eine Schildkröte .... nicht mehr ganz taufrisch aber noch gut anzusehen .... die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, doch nicht im äußeren Bereich .... nein auf der Seele .... sie schwimmt durchs Leben mit Höhen und Tiefen .... sie hatte die Nase voll von all den auf und ab .... sie braucht Algenwechsel .... also denkt sie "nichts wie weg''....
Sie schwamm viele Tage in das andere Meer und kaum angekommen, war sie glücklich es getan zu haben.
Sonne und endlich nur einmal Ruhe. Nur die Wärme auf ihrem Panzer .... als sie so Richtung Strand schwamm, begegnete ihr der Robbenmann Jack .... er verwickelte sie in ein Gespräch. Selma fand ihn auf Anhieb sympatisch und sehr lieb .... denn er fragte sie sofort, ob sie einen frischen Fisch haben möchte .... Nun das war nicht was sie wollte aber, da er so nett fragte, sagte sie ok.
Sie sprachen über Gott und die Welt und waren sich einig, sich wieder zu treffen.
Jack mittlerweile schwerst verliebt, laß ihr jeden Wunsch von den Augen ab .... doch Selma begann sich ständig zu hinterfragen.
Als sie so am Strand lag die wärme der Sonne genossen hat, hörte sie ein Stimmchen vom Meer her .... sie lief langsam darauf zu .... "na endlich, ich rufe schon die ganze Zeit'' .... sagte ein kleiner Clownfisch .... "ich will mit dir reden ''.
"Ok", sagte Selma, "über was denn?". "Nun", sprach der kleine Fisch. "Ich bin nicht vom Fach, aber ich habe mitbekommen das ihr beiden euch gerne habt .... warum machst du es dir so schwer? Man soll immer auf sein Herz hören und wenn du Jack magst, dann genieße diese Zeit und hinterfrage nicht ständig, auch wenn du zurück in dein Meer schwimmst, wirst du immer diese Erinnerung bei dir haben, niemand weiß was morgen ist. nur Gott allein weiß das''.
Selma erstaunt über das wissen des kleinen Clownfisches sagte nur: "aber es wird doch nie ein Happy End geben, wir leben in verschiedenen Meeren und ich bin viel zu alt .... das funktioniert nicht''!
Der kleine Clownfisch sagte nur: "Du lebst im jetzt und was Morgen ist weiß keiner, also sei glücklich, jetzt"!
Selma wurde nachdenklich. Der kleine Fisch hatte Recht!
Warum nicht?
Immer diese Gedanken!
Sie hat die restliche Zeit genossen, schwamm zurück in ihr Meer und träumte noch lange von einer schönen Zeit. Sie denkt ab und zu an diesen kleinen Clownfisch und seine Worte.
Vielleicht .... aber nur vielleicht, schwimmt sie ja noch ein letztes mal zurück in das andere Meer.
Carpe Diem
Denn Erinnerungen die schön sind bleiben bei Dir bis wir irgendwann für immer gehen ..... sie sind die schönen Stunden wenn du einsam bist und erfreuen dein trauriges Herz.


Die etwas andere Weihnachtsgeschichte von Manu


Endlich war es ruhig geworden am Heiligen Abend. Alle Menschen waren schon zu Bett gegangen, nur die Tiere hatten sie noch versammelt. Der älteste Kater Kasimir hatte zu einer Versammlung gerufen und mehr oder weniger freiwillig waren alle der Aufforderung nachgekommen. "Liebe Mitbewohner" begann er seine alljährliche Rede und wurde auch schon prompt von Hildegard unterbrochen: "Hier sind fast nur Mitbewohnerinnen Kasimir!" "Also gut: liebe Mitbewohner, liebe Mitbewohnerinnen. Besser?"
Mit einem huldvollen Kopfnicken genehmigte Hildegard seine Ansprache.
"Wie jedes Jahr sehe ich wieder Zuwachs hier und speziell an diesem Abend möchte ich alle Neuankömmlinge nochmals herzlich begrüßen. Hildegard und Manfred: ihr zwei seid nun ein Teil von unserem Rudel."
"Was ist ein Rudel?" fragte Manfred ganz leise in den Raum und Frau Günther antwortete mit ihrer tiefen rauen Stimme: "Ein Rudel ist eine Gemeinschaft, ein Verband, in dem wir alle leben." Alle Miezen spitzten ihre Ohren, selbst Diva Plüschi hörte auf, ihre Schönheit im Spiegel der Weihnachtskugeln zu bewundern und lauschte Frau Günthers Erklärung:
"Wir sind ein sehr komisches Rudel, aus allen Ländern der Welt, mit ganz vielen Vorgeschichten und fast jeder von uns hier hat ein tragisches Schicksal hinter sich. Aber nun sind wir hier zusammen und ich finde, wir haben es sehr gut getroffen. Ich vergesse ganz langsam die langen kalten Winter in Sibirien und freue mich, vor dem Ofen zu liegen. Grinchi - wie ist das bei dir?" Grinchi streckte sich genüßlich und begann leise zu erzählen: "Ich habe meine Geschichte schon fast vergessen, ich denke nur noch selten an den ständigen Hunger und dass die nette Frau dort in Russland uns immer getröstet hat, wenn wir nicht satt wurden." Plüschi und Püppelinchen schauten verwundert drein. "Hunger? Was ist das?" fragte Plüschi mit ihrer melodischen Stimme. Püppelinchen schaute immer noch völlig fassungslos "Von Hunger hab ich noch nie gehört" säuselte sie vor sich hin.
"Hunger" kam von ganz hinten im Raum Nitikas ruhige Stimme "Hunger, das ist schlimm. Hunger ist wie ein Wolf, den man nicht bezwingen kann. Ich hatte ständig Hunger und musste auch noch meine beiden Babys versorgen. Wir ihr wisst, hat es ja nur meine Tochter Bolla geschafft." Mit einem liebevollen Blick zu ihrer mittlerweile stattlichen Tochter wandte sie sich an Frau Günther: "Du weißt, was Hunger bedeutet, stimmt´s Frau Günther?"
Nach einem langen nachdenklichem Blick antwortete Frau Günther: "Ja, das war schlimm. Aber wisst ihr, was noch viel schlimmer war?" Fragende Katzengesichter im ganzen Raum, aufgeregtes Gemurmel. "Nichts ist schlimmer als Hunger!" kam es von Hildegard, und Manfred stimmte mit einem kräftigen Nicken zu.
Tiffy überlegte einen kurzen Augenblick, bevor sie antwortete: "Ich musste nicht viel hungern, aber viel schlimmer war, dass die Menschen, die mich in Spanien zurück gelassen hatten, einfach nicht mehr liebten. Sie haben mich zurück gelassen, wie einen alten Schrank - wie ein Ding, das man nicht mehr möchte. Das war viel schlimmer als Hunger. Ich hatte doch nichts getan!" "So ist es" erwiderte Frau Günther und alle hingen wie gebannt an ihren Lippen. "Wir haben hier ein sehr schönes Zuhause gefunden und wir werden geliebt, das ist alles, was zählt."
Alle Miezen stimmten mit eifrigem Kopfnicken zu. Bolla nickte sogar so fest, dass man kurz meinte, sie wäre ein Wackeldackel. "Gut" sagte Kasimir "dann beende ich die alljährliche Versammlung, geht nun in eure Kuschelbetten. Gute Nacht die Damen und der Herr!" Alle Miezen bis auf Manfred und Grinchi verließen den Raum und suchten sich die kuscheligsten Plätze aus.
Als es ruhig wurde, fragte Manfred seine Freundin Grinchi: "Du Grinchi, sag mal - was ist denn eigentlich geliebt werden?"
Grinchi überlegte eine ganze Weile bevor sie antwortete: "Geliebt werden ist wie das Wasserbett von Herrchen und Frauchen - immer warm. Geliebt werden ist wie das leckere Hühnchen, das wir bekommen. Geliebt werden ist wie das Streicheln, wenn du bei ihnen auf dem Sofa liegst. Geliebt werden ist auch, dass sie dich loben, auch wenn du stinkst wie ein Iltis. Das ist geliebt werden."
"Oh" sagte Manfred "dann werde ich ja auch geliebt oder?"
"Ja Manni, auch du wirst geliebt. Und du stinkst noch schlimmer wie ein Iltis!"
Zufrieden schlief Manfred an diesem Abend in seinem Mupfel ein und dachte leise bei sich: "Geliebt werden ist eine tolle Sache!"
Von: Manuela N. P. (Vielen Dank für die Erlaubnis zur veröffentlichung)


Meine Geschichte von Lovely von Xenia F.


Für alle die daran Interresiert sind! Meine Geschichte mit Lovely.
Hallo Ihr Lieben an euren Pc 's,


nun bin ich hier, und soll von Lovely erzählen. Ich denke es geht mir wie so vielen hier, das man nicht weiß wo anfangen. Wenn ich weit zurückgreife, muss ich erstmal damit anfangen, das ich mich vor zwei Jahren entschied, mich ehrenamtlich im Tierschutz zu engagieren. Nachdem meine Töchter ausgezogen waren.... so nach und nach, und es für mich als Vollblutmutter nicht einfach war, nun so ohne gar nichts dazustehn. Der Auszug meiner Töchter war ein einschneidendes Erleben für mich. Aber sich gehen lassen ist nicht meine Art und ich begriff, dass ich etwas sinnvolles brauche in meinem Leben. Ich habe lange überlegt was sinnbringen und erfüllend zugleich wäre! Da ich im Altersheim arbeite, Tiere und Kinder liebe, fiel es mir nicht schwer in der Richtung fündig zu werden. Nun meine Arbeit macht mir spass mit meinen Senioren also war ich da abgedeckt, Pflegekinder hatte ich ganze 15 Stück neben meinen eigenen im Zeitspann von 16 Jahren....... also hatte ich hier meinen Soll auch erfüllt gesehen. Da waren es die Tiere. Alleinig habe ich nicht die Gelder .......den im Lotto habe ich nicht gewonnen. Also musste ein Verein her (Tierschutz). Ehrenamtlich hatte ich mich herangetastet. Meine Hilfe angeboten beim säubern der Katzenstation, Quarantänezimmer betreuen, Katzenklos putzen, Zimmer sauberhalten... etc. Juhu................. ich hatte eine Aufgabe. Und die machte auch noch Spass. Bald aber wurde erzählt, das der Verein aufgelöst werden sollte, da die "alte Vorstandschaft" keine Lust mehr hatte. Nun hatte ich mich dort gerade eingelebt, und das sollte es gewesen sein? Niemals..... mein Kampfgeist war geweckt: Ich musste was tun um den TSV zu erhalten. Ich hatte 2 Monate Zeit, 1. neue Vorstandschaft zu gewinnen 2. neue Mitglieder zu werben, die die Vorstandschaft auch wählt, damit wir NEU durchstarten konnten. Und was soll ich sagen, durch 14 Neuwerbungen haben wir es geschafft. Ich selber habe mich berreit erklärt, die neue Stationsleitung zu werden an der Ortsansässigen Auffangstation "Katzenstation Joshie".
Wir nehmen in Not geratene Fellnasen auf, retten Kitten die ausgesetzt wurden, päppeln verwahrloste Tiere auf, arbeiten mit dem Veterinäramt zusammen wenn es um Massenhaltung geht und Auflösen solcher Zustände etc.

Und genau da kann ich mit Lovely's Geschichte beginnen.

Ein Tag wie jeder andere.


Ich bekam einen Anruf vom Tierschutztelefon......... wie üblich mit einem Notfall. Firmenmitarbeiter haben auf dem Gelände eine kleine Katze in jämmerlichem Zustand gefunden. Ich sagte sie sollen die Maus doch gleich bringen. Zwei Tierliebende Menschen brachten die kleine Maus...... kraftlos, tränende Augen, wackelnde Hinterläufe, die instabil waren und die Maus immer wieder zum umfallen veranlassten. Wie üblich, hatten wir das Formele erledigt, Fundtier, wer sie brachte etc. ferner fragte ich die zarte Dame, ob sie den der Maus einen Namen geben wolle. Sie sagte ja und meinte ich solle sie doch Süai nennen. Wäre Thailändisch und heisse die Schöne. Gesagt - getan.

Nun hatte ich Zeit mich dem armen Wurm zu widmen, erstversorgung--------- was ich sah, gefiel mir überhaupt nicht. Die Maus hatte Lästlinge wie Läuse und Milben, ihre Schnurrhaare wurden abgeschnitten, kahle Stellen im Fell, eingewachsene Krallen in den Ballen, hektisches schnaufen bei jeder Bewegung von mir, und was sofort auffiel war ihre Gangart, bzw die Instabilietät ihrer Hinterläufe. Ich dachte zuerst an Ataxie........ aber irgendwie passte das nicht zu dem Bild was ich an Erfahrung hatte. Nun bekam die Maus erstmal eine gute Schüssel voll Futter, warme Aufzuchtsmilch und ein warmes Plätzchen. Sie sollte erstmal zur Ruhe kommen und ankommen. Am nächsten Tag waren wir dann bei unserem TA, der checkte sie durch, sah auch das was ich schon sah , behandelte ihre Lästlinge, verabreichte Augentropfen gegen Glamydien, spritze Antibiothika und meinte, wir sollen sie mal päppeln, dann kommt das mit den Hinterbeinen wieder hin. Gesagt - getan.
Süia entpuppte sich zu einer Schmußemaus, die Felltiere verschwanden, ihr Apettit war gross, und sie war sehr auf mich bezogen. Aber eines lies mir keine Ruhe: Süai war einfach anderst, als die Katzen die ich bisher kennenlernen durfte. Ihr Gang, das wackelnde Schwänzchen, ihre kurzen Beine, ihre Mandelförmigen Augen, der dicke Nacken...... das immer heraushängende Züngchen, das gab mir zu denken. Und irgendwann mal sah ich parallelen zu einer Dame die Trisomie 21 hatte. Downsyndrom! Das wars. Ich rief beim TA an und fragte ihn ob es den möglich sein könnte, das die Maus das Downsyndrom hätte - er sagte, da eine Katze nur 19 Genpaare hat, kann man nicht sagen es wäre Trisomie 21, aber wir können sagen, die Anzeichen, die Begleiterscheinungen ihres Gendefektes sprechen dafür. Vergleichbar Downsyndrom.
Je mehr ich mir Süai anschaute, umsomehr passte alles zu dieser Diagnose. Alles war stimmig. Das heißt - Nein - ihr Name war nicht stimmig mit ihrem Wesen. Auch spürte ich mittlerweile tiefe Verbundenheit mit der kleinen Seele. Und ich brauchte auch nicht lange nach einem geeigneten Namen suchen. Den hatte ich in meinem Herzen schon ausgesprochen!
Von nun ab, nannten wir sie Lovely, mit dem Vorhaben, sobald Lovely etwas stabiler ist, den Lästlingen den Garaus gemacht haben, ihr Gesamtzustand gut ist, so das ich sie zu meinen Fellnasen setzen kann, darf sie mit zu mir.
Und nach 6 Wochen war es dann soweit, das Lovely in ihr neues Zuhause durfte!
Hier darf nun Lovely zu Wort kommen.

Lovely spricht:

Ich möchte Euch erzählen, wie ich überhaupt zu Mama kam. Ich habe wohl bei ihr mein zweites Leben begonnen, an mein erstes erinnere ich mich nicht mehr so gerne, die letzte Zeit von meinem ersten Leben muss böse gewesen sein, den als ich gefunden wurde war ich in einem schlechten Zustand. Ich kam als Fundtier zur Katzenstation Joshie, wo Mama ehrenamtlich arbeitet. Wie lange ich herrenlos umherirrte weiß ich nicht mehr, ich kann mich auch nicht erinnern ob ich entlaufen oder nicht mehr nach Hause fand oder ob ich einfach entsorgt wurde. Ich wurde aufgenommen und erstmal TA versorgt. Er sah das meine Barthaare abgeschnitten wurden, meine Krallen waren in die Ballen eingewachsen, ich hatte Läuse und Haarlinge und meine Haut war aufgekratzt. Ich muss jämmerlich ausgesehn haben. Mama war sehr bemüht um mich, und mit der Zeit kam ich wieder zu Kräften. Gesucht bzw. vermisst wurde ich wohl nicht, wie Mama sagte, und bald war Mama klar dass ich anderst bin .....vieles machte mir Angst und ich fing dann an zu schnaufen, war ganz unruhig..... und erst als Mama mir Halt gab beruhigte ich mich wieder. Es stand für Mama fest, dass ich zu Ihr nachhause darf.... darüber freute ich mich den diese Mama gefiel mir gut, so wie ich wohl, ihr gefallen habe. Weil ich nicht kastriert war, hatte Mama mit mir noch eine schlimme Zeit, denn ich pinkelte in meinem Zimmer in alle freien Ecken und Decken...... aber ich wollte das ja eigendlich nicht, wollte Mama doch auch nicht ärgern. Aber es war wie ein Zwang, genauso mein Fellbeißen..es war so ein MUSS !! Dann hörte Mama mich Nachts schreien....... wie halt Mädchen nach einem Buben schreien, und Mama war klar was mit mir los war. Nun war noch die Überlegung ob ich die Narkose verkraften würden, ob mein Hirnstam mitmacht wie der TA das nannte. Wieder musste Mama für mich eine Entscheidung treffen und ich kann Euch sagen es fiel ihr nicht leicht. Mehrere Möglichkeiten wie Hormonstäbchen oder gar die Pille für die Katze wurde diskutiert, aber, letztlich waren sie sich einig, das für mich am besten eine Kastration ist. Mama tat mir echt leid, ich konnte ihr ja nicht sagen dass ich leben will... das ich ganz viel Kraft habe weil ich doch wieder zu Ihr Nachhause wollte.
Mama hat sich echt gesorgt, bis der TA anrief und sagte, dass mit mir alles in Ordnung ist. Sie hat mich dann 3 Std. später abgeholt und war sehr froh mich zu sehn, und ich war sogar schon wach, zwar noch taummelig, aber ich konnte ihr zublinzeln. Und stellt Euch vor, ich wollte sogar nach 3 Stunden etwas zu Essen, vorher gab ich keine Ruhe Ich bekam dann pürrirtes Dosenfutter, und dann konnte ich mich schlafen legen.
Seitdem ging es mit mir stetig aufwärts, ich werde geliebt und das spüre ich, das macht mich stark. Ich merke wie ich ganz Selbstbewusst werde und wie Mama sich daran freut, wenn ich Fortschritte mache !Ich bin froh, dass ich mein zweites Leben bei meiner Mama verbringen darf...... habe durch sie eine neue Familie, mit vielen Fellgeschwistern, Zweibeinern die mich mögen, eine Fangemeinde auf FB und ich freue mich das mit Euch allen teilen zu dürfen!
Ganz liebe Grüsse Eure Lovely


Der Wunschzettel von Manuela N. - P.


Müde strich sich das Christkind über die Augen. Schon 3245 Wunschzettel hatte es heute gelesen und bearbeitet, soeben machte sie die letzte Bestellung über eine Playstation 4 fertig und seufzte leise vor sich hin.
Es waren noch einige Wochen bis Weihnachten, aber schon jetzt kamen die Briefe, Mails und seit neuestem Tweeds in großen Mengen tagtäglich im Himmelsbüro an. Das Christkind nahm sich fest vor, mal mit dem Vorsitzenden der Weihnachtsengel zu reden, damit zumindest die Mails mit den völlig sinnlosen Wünschen im Spamfilter landen sollten.
Gerade als das Christkind Feierabend machen wollte, fiel ihr zwischen allen den Briefen ein besonderes Blatt auf. Es war nur auf Butterbrotpapier geschrieben und schon sehr zerknittert. Neugierig zog sie es aus dem Stapel und begann zu lesen. In zittriger Schrift stand da: "Liebes Christkind, mein Name ist Maria, ich bin 83 Jahre alt und ich liege im Sterben. Ich weiß, daß bis Weihnachten noch viel Zeit ist, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den 24. Dezember noch erleben werden, daher schreibe ich dir heute schon. Mein Leben war nicht immer einfach, aber wir, mein Mann Georg und ich, waren immer zufrieden. Nun habe ich mein Lebensende erreicht und der Abschied fällt mir nicht leicht. So viele Dinge wollte ich noch erledigen, so viele Worte noch sagen, aber nun rennt mir die Zeit wie Sand zwischen den Fingern davon. Ich habe meinen geliebten Mann losgeschickt, damit er ein neues Zuhause für unsere Katze suchen soll. Ich weiß nicht, ob er Erfolg haben wird, denn er ist ja auch schon alt und ich glaube, er weiß gar nicht, wohin er gehen soll. Bitte liebes Christkind, hilf ihm dabei. Unsere alte Minka war sehr lange bei uns und immer mit dem wenigen zufrieden, daß wir gerne mit ihr geteilt haben. Georg kann sich nach meinem Tod leider nicht mehr um sie kümmern, er wird zunehmend vergesslicher. Liebes Christkind - sorge für meine Minka und natürlich auch für meinen Georg. In tiefer Dankbarkeit - Deine Maria".
Lange betrachtete das Christkind den Brief und war von diesen einfachen Worten sehr berührt. Fieberhaft fing sie zu überlegen an, wie man hier denn helfen konnte. Schließlich kann man ein Zuhause ja nicht einfach irgendwo bestellen und liefern lassen. Sie rief den 2. Weihnachtsengel zu sich und erklärte ihm die Situation. "Ich habe da eine Idee" sagte der Engel und verschwand geschäftig wieder in seinem Büro. Verdutzt blickte ihm das Christkind hinterher und blieb an ihrem völlig überfüllten Schreibtisch sitzen. Kurz darauf kam er zurück "Ich habe mich erkundigt, die Dame Maria lebt in Bulgarien und so wie es ausschaut, ist ihr Mann gerade losgezogen, um ein neues Zuhause für Minka zu suchen. Wir müssen uns da sofort einschalten und ich habe auch schon eine Idee!" berichtete er mit vor Freude geröteten Wangen. "Vertrau mir Christkind, ich sorge dafür, daß Georg auf die richtigen Leute trifft!" Das Christkind ging an diesem Abend mit hoffnungsvollen Wünschen und Gedanken ins Bett und nahm sich fest vor, das Schicksal von Minka im Auge zu behalten.
Wenige Tage später kam der 2. Weihnachtsengel mit einem traurigen, aber zufriedenen Lächeln wieder zu ihr ins Büro: "Wir haben es tatsächlich geschafft! Georg hat sich in Bulgarien an die richtigen Leute gewandt und nun hat Minka ein neues Zuhause in Deutschland gefunden. Seine Frau Maria durfte es noch erfahren, bevor sie für immer eingeschlafen ist. Jetzt m¨ssen wir nur noch dafür sorgen, daß sie dort sicher ankommt!" "Schick sofort die sanften Reiseengel los, damit sie über Minkas Fahrt nach Deutschland wachen, und auch die Wetterengel sollen dafür sorgen, daß es keinen Sturm auf der Fahrt gibt!" sagte das Christkind aufgeregt. "Schon erledigt - sie stehen alle bereit, um über ihre lange Reise zu wachen" erwiderte der Weihnachtsengel mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht.
Zum ersten Mal seit vielen Jahren war das Christkind sehr froh darüber, daß es einen solch außergewöhnlichen Weihnachtswunsch erfüllen konnte. Trotzdem wollte sie das Schicksal von Minka, die von nun an Gerda heißen sollte, weiter beobachten.
Am heiligen Abend machte sich das Christkind in Begleitung vom 2. Weihnachtsengel auf die lange Reise auf die Erde. Nach einem turbulenten Flug kamen sie in einem kleinen Dorf an und nach kurzer Suche hatten sie auch gefunden, nach was sie gesucht hatten. Zufrieden betrachteten sie durch die Fenster des Hauses die 12 Katzen. Gerda saß zwar noch etwas abseits und ihr war alles noch nicht ganz geheuer, aber sie hatte ihr große Angst vom Anfang schon etwas abgelegt. Zufrieden beobachteten der Weihnachtsengel und das Christkind, wie der große rote Kater Dieter ihr vorsichtig ein kleines Glitzerbällchen zuspielte. Sie sahen auch, daß Nitika sanft und leise auf Gerda einsprach und ihr somit die Angst nahm. Auch die anderen Miezen verhielten sich so, als sei Gerda schon immer da gewesen. "Siehst du Weihnachtsengel, manchmal sind es nicht die großen Wünsche, die man erfüllen muss, manchmal sind es die kleinen einfachen Wünsche, die die Welt ein bisschen besser machen!"

Die Spende von Lisa F.


DER BEGINN!
"Hier 5,- für das Weihnachtsfrühstück in der Schule", rief Mutter, gerade als er los wollte. "Paß darauf auf '' Schnell rannte er los, er war spät dran er wußte das die 5,- € abzugeben, seiner Mutter schwer gefallen war. Alle Kinder freuten sich schon darauf denn heute war der letzte Tag in der Schule und alle frühstückten zusammen.

Ich komme zu spät ins Büro, "so ein Mist warum kommt dieser Bus nicht", dachte er, als er plötzlich auf der Straße etwas liegen sah, "oh 5,- € na wenigstens etwas schönes heute". Er steckte sie ein und gerade kam auch der Bus um die Ecke. "Na endlich", er würde es gerade noch rechtzeitig schaffen. Der Bus war voll und er mußte stehen aber egal, besser als ein Anschiß vom Chef am Arbeitsplatz angekommen und gerade als er durch die Drehtür gehen wollte, sah er Herbert den bekannten Bettler der Straße. Täglich saß er ohne zu belästigen. Der ein oder andere, steckte ihn ab und zu ein paar Münzen zu, "ach was soll's die 5,- € hab ich auch nur gefunden", hier Herbert kauf dir etwas. Er drückte die 5,- € in die Hand und verschwand in der Drehtür.
DAS SCHICKSAL!
Herbert schon leicht durchgefroren sah das Geld und rechnete schon, was er kaufen wollte, Wurst, Brötchen und einen heißen Kaffee, oh ja das ist schön. Als er den Jungen sah.

DAS MITGEFÜHL!
Was machte der kleine da? "Oh ich bekomme junge Konkurrenz", Herbert sah, wie der Junge Leute ansprach und die Hand aufhielt. Na das mußte er klären. Er pellte sich aus seiner Decke und ging die paar meter auf den Jungen zu, "he was machst du hier?"
Der Junge sah ihn erschrocken an, "ich... ich", er stotterte vor Schreck, dann erzählte er Herbert, er hätte von Mutter 5,- € bekommen, ihr letztes Geld, damit er in der Schule heute mit frühstücken kann. "Leider habe ich das Geld verloren und Mutter sagte noch: paß gut darauf auf! Ich dachte wenn ich die Menschen frage bekomme ich die 5,- € zusammen. Doch sie gehen alle vorbei und hören mir gar nicht zu."
Herbert faßte in seinen alten Mantel ohne lange nachzudenken, "hier du kleiner Mann, die sind für Dich und nun geh und freue dich auf dein Weihnachtsfrühstück, mit deiner Klasse."

DAS RESULTAT!
Herbert saß schon seid 2 Stunden, als er hoch sah, da stand dieser Kleine vor ihm strahlte ihn an und gab ihm eine Tüte voller Essen, "hier du brauchst auch etwas Essen ich habe alles mitgebracht was über war meine Klassenkamerade haben gesagt ich kann es haben." Danke und frohe Weinacht.
Und die Moral von der Geschichte gib und es wird dir gegeben.

© RosaRot



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